Ursache für Instabilität des Stromnetzes scheint gefunden

Efeito dominó.gifVon <a href=“//commons.wikimedia.org/wiki/User:FML“ title=“User:FML“>User:FML</a> – <span class=“int-own-work“ lang=“de“>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 2.5, Link

Ein hoffentlich heilsamer Schock

Nach einem Bericht auf Heise.de konnte die vermutliche Quelle des Frequenzabfalls, der am 8.1.2021 beinahe zum Zusammenbruch des europäischen Energienetzes geführt hat, nun in einem Umspannwerk in Kroation verortet werden. Die Liste historischer Stromausfälle ist lang und die Ursachen lagen nicht immer „nicht bei uns“.

Ursachen erscheinen oft zunächst beherrschbar und entwickeln durch (noch) nicht berücksichtigte Interdependenzen ihren Impact. Diesmal ein „unübliches“ Verfahren des Überstromschutzes in Kroation, in 2006 die planmäßige Unterbrechung einer 380 kV Hochspannungsleitung über die Ems.

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… und was hast Du am 08.01.2021 um 14:05 Uhr gemacht?

Die Älteren wissen vermutlich noch, was sie am 11. September 2001 gemacht haben, als sie von den Anschlägen auf das World Trade Center erfuhren.

Am 8. Januar 2021 wurden mehrere kontinentale Länder Europas für einige Zeit zur Insel, zur Strominsel [1]. Was zunächst nach Lummerland und Romantik oder glatter Spinnerei klingen mag, hat einen ernsten Hintergrund. Sie wurden für 63 Minuten zur stromtechnischen Insel [2,3]. Glücklicherweise wuchs sich das Ereignis nicht zur Katastrophe mit tausenden Toten aus. Im „Regelfall“ hat die Bevölkerung in Deutschland von diesem Ereignis nicht einmal etwas mitbekommen.

Großverbraucher vieler Länder mussten ihren Energieverbrauch kurzfristig drosseln. In Teilen Rumäniens fiel der Strom ganz aus. Ursache noch unbekannt. In einer Klarstellung heißt es: „Die Energiewende bzw. die Erneuerbaren Energieträger stehen aus heutiger Sicht in keinem Zusammenhang mit den Ereignissen vom 8.1.2021“ [4].

Das plötzliche Fehlen von 3,8 GW an Einspeiseleistung ist keine Kleinigkeit und kann auch nicht einfach durch Zuschaltung weiterer Kapazitäten aufgefangen werden.

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Licht und Schatten – was Zahlen zeigen und verschweigen

Zahlen entstehen oft als Ergebnisse von Untersuchungen / Prüfungen. Entstehen Zahlen in einem beispielsweise zeitlichen Kontext, kann eine Schätzung des weiteren Verlaufs der Zahlen aus dem vergangenem Verlauf versucht werden. Änderungen in der Art und Intensität der Erhebung können Schätzungen/Prognosen stören. Der „Wochenenderhebungsfehler“ ist ein typisches Beispiel solch einer zyklisch auftretenden Störung. Wobei klar ist, dass ein Wochenendgeschehen die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus per se nicht behindert haben kann, denn von der Infektion bis zur Nachweisbarkeit des Virus vergehen circa 5 Tage. Würde das Wochenendgeschehen die tatsächliche Ausbreitung wiedergeben, müssten die Zahlen der Neuinfektionen jeweils Donnerstags und Freitags sinken (also 5 Tage nach dem Wochenende).

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Ein neues Jahr wird kommen

Wir sind alle Entscheider! Eine Zukunft ist uns sicher.

Am Ende des Jahres steht der Beginn eines neuen Jahres. Dazwischen liegen Nachdenken, Perspektivwechsel, Optionsoptimierung (aka Chancenmaximierung) sowie eine Ruhe- & Besinnungsphase. Eine Zukunft ist uns sicher – lasst uns eine gute Zukunft sichern und  gemeinsam an der Schaffung der Basis durch Innovation, Austausch mitwirken.

  • Die Aptadapter-Technologie wird kommen.
  • Zusätzliche Weiterbildungstools in den Bereichen Mat-Nat und Technik entstehen.
  • Auf absehbare Zeit werden enger Produktivkontakt & Kooperation ihre nun nicht mehr ganz so neuen Wegen nehmen.

Allen Besuchern dieser Seite wünschen wir ein gutes Gelingen, Gesundheit und Offenheit. Mögen unter den Gaben dieser Weihnachtszeit viele sein, die das Leben glücklich machen.

Hybridunterricht kann neue Horizonte öffnen

Halbe und ganze Klassen im Hybridunterricht, Szenario A bis Z und immer neue Regeln, dabei ist jetzt eine gute Zeit nicht Regeln zu diskutieren, die sich ohnehin in wenigen Tagen ändern, sondern Regeln einhalten und an Chancen bauen. Das verspricht mehrfachen Nutzen, denn derzeit stellen immer mehr Lehrende fest, dass sich ganz andere Lernende profilieren können als im 08/15-Unterricht zuvor.

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