Machertagsbericht (Dez. 2018)

Von der Entstehung in Algen (Chlorella vulgaris) über die Reinigung bis zum Nachweis in modernen Analysegeräten verfolgten die beiden Nachwuchsmakerinnen jeden Schritt gespannt. Fragen beantworten und Verstehen erleben gehört zu den besonders schönen Aspekten von Machertagen. Zugegeben war die Gaschromatographie mit FI-Detektor ein harter Brocken. Das am rechten Bildrand auftauchende GC/MS blieb unbenutzt. Manchmal ist auch „Erklären“ nicht ganz einfach.

MakerDB – Aktion am Set

Die Ressourcen-Datenbank füllt sich

Das Kooperationstool für Maker – die MakerDB – ist fertig! Die MakerDB verwaltet Maschinen, Spezialwerkzeuge und Geräte. Mit Laser-Cutter, Elektrofusionseinheit, Gaschromatograph und weiterer Technischer Kompetenz entsteht ein Portfolio für eine nahezu unbegrenzte Vielfalt von Aufgaben. Zur Beschreibung einer Ressource gehören mindestens eine Bedienungsanleitung sowie eine Möglichkeit Bedingungen / Voraussetzungen zur Nutzung.

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Futter für die Arduino und Elektronikgrundlagen

Eine ganze Menge „Stoff“. „Embedded Controllers Using C and Arduino“ von James Fiore stellt eine typische Einführung in die Mikrocontrollertechnik am Beispiel des Arduino dar. Englischsprachig gibt der Autor nicht nur „die üblichen“ Beispiele. Er erläutert auch mögliche Probleme. Über die Beispiele der Entwicklungsumgebung geht das Werk in Umfang und Tiefe hinaus. Zur finden unter: http://www.dissidents.com/resources/LaboratoryManualForEmbeddedControllers.pdf

Das „Arduino Projects Book“ von Scott Fitzgerald und Michael Shiloh – ebenfalls englischsprachig – nimmt sich mit 175 Seite mehr Raum / Zeit für eine Einführung, die auch die Grundlagen der Elektronik auf Anfängerniveau streifen. Das Arduino Projects Book könnte auch bestmögliche einfache Grundlage für speziell den Arduino Uno und seine unmittelbaren Verwandten bei Arduino.cc gelten. Es ist frei herunterzuladen von: https://bastiaanvanhengel.files.wordpress.com/2016/06/arduino_projects_book.pdf

Beide Werke eindeutig von der Art „Handbuch“ und „Einführung“. Im Weiteren gibt es jedoch auch Werke, die deutlich darüber hinaus gehen und zum Teil ausgesprochene Wälzer mit mehr als 400 Seiten sind.

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Machertag am 08.Dezember

Das Lötprojekt LED-Fichte steht zum Jahresende den Neuinteressierte wieder gern zur Verfügung. Ein Machertag ist aber immer auch „Hands on“ und so stehen an diesem Machertag der Weg des Biokunststoffs PHB von der Produktion in Algen bis zu seiner Analyse im GC im Fokus.

Die Makerdatenbank sowie in ihrem Kontext zu schaffende Videos bilden einen zweiten, kreativen Schwerpunkt.

Interessierte, Neugierige und Macher auch anderer Bereiche sind herzlich willkommen.

Licht an, Sicht aus!

Es ist keine gute Idee, bei Nebel mit Fernlicht zu fahren. Nebel bricht und streut das Licht. Nebel ist in Bezug auf die Farbe des verwendeten Lichtes tolerant. Alle Farben werden gleich behandelt. Nebel besteht aus kleinen Tröpfchen. Trübungen lassen sich fotometrisch erfassen. Die Turbidometrie ist das dafür vorgesehene analytische Verfahren. Bei sehr konzentrierten Suspensionen lassen sich jedoch keine sinnvollen Ergebnisse ermitteln. Die Nephelometrie kann dann unter Umständen weiterhelfen. Hier ergibt oft die Analyse des Streulichts der trüben Lösung gute Hinweise. Meist wird langwelliges, monochromatisches Licht für diese Untersuchungsart empfohlen.

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Verantwortung für Ergebnisse

Die Verantwortung für Untersuchungsergebnisse und deren Bewertung endet nicht mit der Übergabe eines Untersuchungsberichtes und der Akzeptanz des Untersuchungsberichts durch den Auftraggeber. Es endet nicht mit der einem kritischen Review-Prozess folgenden Publikation in einer Fachzeitschrift. Im Gegenteil beginnt an diesem Punkt eine neue Verantwortungskette.

Die Maßgaben der Qualitätssicherung entsprechend der Guten Laborpraxis (GLP)[1] , des Research & Development Guide (RD-Guide)[2] und der aktuellen DIN 17025:2018:03[3] beheben einen wesentlichen Mangel nicht. Sie unterlassen Vorgaben zur Folgeverantwortung, wie sie zum Beispiel insbesondere in wissenschaftlicher Forschung und Entwicklung zu fordern ist. Auch die aktuelle Version der Guten wissenschaftlichen Praxis (GWP)[4] entzieht sich dieser Verantwortung.

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