DIY-Biologie

DIY steht für das angelsächsische DoItYourself. Überall auf der Welt arbeiten Menschen an biologischen Projekten. Manchmal sind diese Projekte „rein“ biologisch, meist sind sie eine Kombination aus Technik und Biologie. ALLES geht. Auf die zu beachtenden Richtlinien, Verordnungen und Gesetze wird an anderer Stelle dieser Webseite hingewiesen werden.

http://hackteria.org/ „As a community platform hackteria tries to encourage the collaboration of scientists, hackers and artists to combine their experitise, write critical and theoretical reflections, share simple instructions to work with lifescience technologies and cooperate on the organization of workshops, temporary labs, hack-sprints and meetings.“ Schreiben die Macher /Innen über sich. Unter zahlreichen Projekten fiel ein Turbidimeter auf Arduinobasis Petrischalen auf http://hackteria.org/wiki/index.php/DIY_turbidity_meters.
http://biodesign.cc/ Wie wäre es mit einem quelloffenen Koloniezählgerät? Soft und Hardware hierzu gehören zu einem der Projekte, die auf dieser Seite veröffentlicht wurden. Dieses spezielle Projekt hat auch eine eigene Webseite: http://opencfu.sourceforge.net/
http://www.gaudi.ch/GaudiLabs/ „Using technology and know-how to transform the world around us for freedom, to create cultural values and luv. Do work in open projects with value networks. Enjoy life and nature.“ Ein Satz mit Understatement. Unter den Projekten findet sich ein Bausatz für ein einfaches, inverses Mikroskop mit dem Einzelzellen (zum Beispiel Algen) beobachtet werden können.
http://openlabtools.eng.cam.ac.uk/ Die „Cambridge website for Synthetic Biology resources“ präsentiert Hard-, Soft- und Bio“ware“ inklusive der jeweiligen Quellen in einer Weise, die zum Nachbau und zur Weiterentwicklung einlädt. Zusammen mit GaudiLabs ein guter Anfang, um ein eigenes Labor aufzubauen und auszurüsten.
http://biologigaragen.org/ „An open space for citizen science in biology“ ist der biologische Teil der Hackerspace in Kopenhagen. Besondere Aktivitäten rund um die Fermentation. Mit Sammlung von Kulturen, Protokollen und Rezepten etc. Engagiert in Workshops und Diskussionsrunden.
http://openwetware.org/wiki/Main_Page OpenWetWarestellt vor allem Informationen / Protokolle zur Verfügung. Bis 2012 eine sehr aktive Seite.
http://www.lernort-labor.de/ Wer es offizieller liebt: Schülerlabore in Deutschland bieten neben Betreuung, Geräten und Platz auch die Möglichkeit, früh mit der Lösung eigener Fragestellungen zu beginnen.
http://omictools.com/ Die Sammlung von Tools (Programme / Protokolle ….) zum Beispiel für Microarrays. Eine Seite nicht nur Bioinformatiker sondern auch für Bildung und Forschung. Enthält Links auf zahlreiche weitere Quellen im Netz.
http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Themen-von-A-Z.html Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Hier finden sich gebündelt und gut zu durchsuchen die wesentlichen Gesetze und Verordnungen auch biologischen Stoffen
 http://www.iorodeo.com/ IORodeo ist ein OpenSource- und OpenHardware-Shop in Pasadena, Kalifornien. Eine Spannungsquelle für die Elektrophorese ist mit unter 100 $ schon günstig. Überhaupt wäre das Angebot, wäre es hier in Europa einfach verfügbar schon enorm günstig. Da alle Teilelisten, Quellen, Gerberfiles (für die cnc-Fräse), Quellcodes und Baupläne online verfügbar sind, steht einer Nachbau und einer Weiterentwicklung nichts im Wege. Einzig Chemikalien für zum Beispiel das Färben der Gele oder den Pestizid-Assay sind natürlich nicht aus dem Internet zu kopieren sondern müssen die Reise nach Europa antreten. Immerhin übertrifft die Empfindlichkeit des DNS-Nachweises die bei Verwendung von Ethidiumbromid und ist im Gegensatz zum letztgenannten gesundheitlich unbedenklich.
http://www.instructables.com/id/Arduino-PCR-thermal-cycler-for-under-85/?ALLSTEPS Unter OpenPCR.org gibt es eine Anleitung zum Bau eines Thermocyclers für die PCR. Das Gerät ist als Bausatz zu bestellen. Die in der ersten Spalte als Link aufgeführte Quelle beschreibt eine Möglichkeit (Openhardware / Opensoftware) zum Aufbau eines funktionsfähigen Cyclers aus Standardbauteilen für weniger als 85$. Zudem präsentiert sich das Gerät als eine zumindest teilweise Weiterentwicklung des OpenPCR-Cyclers.
 http://diybio.org/ Die Seite für die Organisation der Do-It-Yourself-Biologen. Es gibt eine Menge Links zu Gruppen von Bio-Hackern weltweit und einige Projekte der Szene zu studieren.
http://de.slideshare.net/JUNEJO-123/plant-tissue-culture-labsedf Pflanzenzellkultur vom Feinsten. Viele Informationen, Bilder und Präsentationen.

Das Recht hat wie so oft zwei Seiten. Es schützt – aber nicht immer im Sinne der Erfinder. Gerade in der Biologie ist wirksamer Schutz von Freiheit ein schwieriges und teures Unterfangen. Wie David gegen Goliath. Eine Entdeckung zum Gemeingut zu machen ist edel aber schwer.

Die Geschichte von der kleinen Maus im Kampf gegen Syngentasaurus & Monsantosaurus muss man kennen, bevor man Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich macht. http://www.woz.ch/0638/open-source-biotechnologie/bio-linux-gegen-syngentasaurus-rex

Daraus ergibt sich die Notwendigkeit eine offenen Lizenz entsprechend dem Modell von offener Hard- und Software. Hier önnen  Cambia (http://www.cambia.org/daisy/cambia/home.html) oder Bios.net (http://www.bios.net/daisy/bios/home.html)  möglicherweise helfen.

Für Freunde und Freundinnen von Linux und fertigen Paketen stellt Bio-Linux einen guten Einstieg dar. Auch in der Cloud ist Bio-Linux nun aufgestellt.

http://nebc.nerc.ac.uk/tools/bio-linux und http://cloudbiolinux.org/

 

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