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Dies sind Deine Seiten! Dies soll einerseits eine klassische „Garage“ – also Werkstatt – für Leute, die selbst Hand und Kopf anlegen, sein. Andererseits wollen wir Raum schaffen für neue Ideen und Umsetzungen.

Genug der Vorrede. Inhaltlich beschäftigen wir uns im weitesten Sinne mit Wissenschaft, Natur, Technik und deren Zusammenspiel. Viele Dinge und Verfahren wurden schon ersonnen, aber wir halten die Charles Duell (amerikanischer Patent-Kommissar und Vorsitzender des amerikanischen Patentamts 1889) zugeschriebenen Aussage „Alles, was erfunden werden kann, wurde bereits erfunden.“ noch immer nicht für wahr. Lösungen werden meist aus der Praxis geboren.

Das Bild in der Kopfzeile dieser Webseite zeigt so eine Lösung.

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Es handelt sich um ein Gerät zur Verdünnung von Lösungen. 50 µl sind ein sehr kleines Volumen. Es entspricht etwa der Menge eines einzelnen Wassertropfens. Wie entnimmt man 25; 50 oder 100 µl aus einer wässrigen Lösung und verdünnt sie mit der entsprechenden Menge einer anderen Lösung – vor allem dann, wenn man diesen Schritt hin zu immer stärkeren Verdünnungen (serielle Verdünnungen) mehrfach hintereinander durchführt? Der Kopf des Gerätes besteht auf Titan. Je nach aufzunehmendem Volumen besitzt er einen unterschiedlichen Durchmesser. Wasser benetzt die Oberfläche (Adhäsion) und hält aufgrund seiner inneren Kräfte (Kohäsion) zusammen. Die „Finger“ des Köpfchens sind in der gezeigten Form geschlitzt, damit die wässrige Flüssigkeit beim Drehen (Rotation) des Köpfchens aus den Schlitzen gespült und durch das entstehende Flüssigkeitsgemisch luftblasenfrei ersetzt wird. Außer mit Titan würde dieses Prinzip sicher auch mit anderen Werkstoffen funktionieren und abhängig von Werkstoff, Form und Oberflächenbeschaffenheit auch andere als wässrige Flüssigkeiten zuverlässig überführen. Die Genauigkeit und Zuverlässigkeit des Geräts ist erstaunlich hoch. Ein Gerät übrigens, das etwa 100 Jahre erfunden und patentiert wurde nachdem es angeblich nichts mehr zu erfinden gab. Aber auch die Einschätzungen 100 Jahre später müssen nicht zutreffen. Bill Gates, Herr über das Betriebssystem MS-DOS und seiner Nachfahren, meinte 1981 „640 KB sollten genug für jedermann sein.“ und meinte damit den Arbeitsspeicher von Computern. Heutige Smartphones tragen ein Vielfaches dieser Speichergröße bei vielfach schnelleren Prozessoren in sich.

Es ist davon auszugehen, dass auch heute „Experten“ irren!

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