Mit „Forschung, die Schule macht“ betitelte Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur“ eine Projekt-Ankündigung. „Niedersachsen fördert neues Zentrum für empirische Forschung mit 5,8 Millionen Euro“ und will dafür die Frage nach der Lernfähigkeit seines Bildungssystems beleuchtet wissen. In einem Land, dessen Bildungsvergleichsergebnisse nur eine Richtung zu kennen scheinen und dessen hauptsächliche Ressource die Qualifikation seiner Bewohner ist, präsentiert sich diese Frage vital. Die Aufgabenstellung geht von einer bestimmten Sehweise und Wertung aus, stellt Kompetenz von übergeordnet Handelnden und hinterfragt nicht ihre Vorgaben. Geschlechterproportz der Lehrkräfte, MINT-Orientierung und -Kompetenzen …. Forschung ihre Berechtigung haben. Die im System befindlichen Lernenden sollten möglichst schon heute von Ergebnissen profitieren und in einer Doppelstrategie – wo immer sinnvoll und möglich – eigene Kompetenzen entwickeln, stärken und Motivation in Ergebnisse umsetzen. Als ein wirkmächtiger Katalysator im Sinn von Individuum, Schule und Gesellschaft könnte die Forschung & Entwicklung im MINT-Bereich an Schulen selbst entwickelt werden.
