Bio-Linux unter Ubuntu 16.04 (LTS)

Update: Nach einem Update funktionierte dieser Weg nicht mehr. Zudem ist ein Image einer Bio-Linux-Version 8.0.8 erhältlich.

 

Eine ISO-Image Bio-Linux 8.0.8 steht seit 2017 unter https://www.bioinformatics.org/download/bio-linux/ zur Verfügung. Das Image funktioniert auch für eine Installation unter VirtualBox 5.2.8. Dort kann man wie gewohnt eine neuen virtuelle Maschine anlegen.

Die Maschine starten und dabei auf das DVD-Laufwerk zugreifen lassen. Damit sollte die Installation des Biolinux starten. Die Installationssprache bleibt Englisch (Vorgabe), keine zusätzlichen Treiber werden installiert und keine Updates während der Installation heruntergeladen. Versuche, Updates während der Installation zu laden oder proprietäre Software in dieser Phase zu installieren, führten stets zu Misserfolgen.

Am Ende ist ein Derivat des Ubuntu 14.04 LTS installiert. Die installierten Pakete des Bio-Linux scheinen zu funktionieren, aber die Sicherheit scheint gefährdet. Die Meldung mit dem Angebot, ein System-Upgrade durchzuführen wurde angenommen. Alle während dieser Operation erscheindenden Anfragen wurden positiv beschieden. Am Ende ist das Upgrade des Bio-Linux auf ein Ubuntu 16.04 durchgeführt.

Die installierten Bio-Linux-Pakete bleiben erhalten. Als zusätzliches Paket wurde der ClassicMenu-Indikator installiert. Der fasst die installierten Anwendungen in sinnvollen Menüs zusammen. Was im Folgenden für die Bioinformatic gezeigt ist.

OpenCFU ist hier noch nicht verfügbar, kann aber über die Synaptic-Paketverwaltung nachinstalliert werden.

Ein anderer Weg zum Softwarepool führt über die aktuelle Desktop-Release von Ubuntu (17.10).
Nach Installation zum Beispiel der Muon-Paketverwaltung und etwas weiterer Software (z.B. KDE) funktionieren Tools wie Seaview, Emboss, OpenCFU und Co in gewohnter Manier.

Andere Distributionen (Debian) bieten viele wissenschaftliche Pakete von Haus aus an.

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