Elektrofusion 2

Nachtrag Machertagbericht vom Januar

Im Dezember nahmen wir den ersten Anlauf, eine Elektrofusion von Zellen aus der Zellkultur zu dokumentieren. Jetzt im Januar sieht das Ergebnis doch schon ordentlich aus.

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Gärontologie (Das Hefespiel)

Spielplan

Ziel des Spiels: Die Zusammensetzung und Konsistenz des Mediums für Saccharomyces Cerevisiae bestimmt den Stoffwechsel der Hefe ebenso wie die Temperatur. Die Kompo­sition des Kulturmediums ist das Geheimnis der Teilnehmenden. Hinweise ergeben sich aus dem Steckbrief des Organismus. Die Teilnehmenden dürfen ihre Röhrchen bis zur Markierung (8 ml) ihres Mediums befüllen. Bei der Anfertigung des Mediums ist zu berück­sichtigen, dass erst mit dem Start des Spiels in jedes Gärröhrchen 2 ml einer wässrigen Suspension von Saccharomyces gegeben wird.

Die Hefe erfüllt ihre Aufgabe indem sie gärt und Blasen bildet, die zunächst im Reagenz­glas (Gärröhrchen) und dann immer schneller in der Pipette aufsteigen. Die Trophäe gebührt derjenigen oder demjenigen, dessen Suspension als erstes aus der Spitze der Pipette quillt.

Geeignet für 2 bis 6 Teilnehmer, Spieldauer circa 30 Minuten

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Bio statt Petro: Ergebnis Retro

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Am Donnerstag den 27.11.2014 sprachen Herr Prof. Dr. Endres (IfBB; Hochschule Hannover), Herr Dr.  Höher (Nieders. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) und Herr Dr. Walter (Brot für die Welt) auf Einladung der evangelischen Studentinnen- und Studentengemeinde über das Thema „Bio- statt Petro – Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen“.

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Bier und seine Läuterung

Am Dienstag den 8.4. war Brautag. Einführung in die Biotechnologie kann man sich deutlich unattraktiver vorstellen. Ohne hier Rezepte verraten zu wollen sollen die folgenden Bilder nur einen kleinen Einblick in die Mengen geben, mit denen hier gearbeitet wurde. Während ein BTA, Biologe oder Biotechniker in den Praktika seiner Ausbildung meist mit eher kleinen Volumina handhabt ging es hier um immerhin mehr als 20 Liter.

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Ab jetzt ist die Technik-Garage ein Verein

Nach mehrmonatigem Anlauf ist es soweit. Wir haben auf der Gründungsversammlung am 19.03.2014 den Verein „Technik-Garage“ errichtet. Demzufolge ist die Technik-Garage nun ein Verein in Gründung und kann nun Verträge schließen. Mietverträge, Versicherungen ……

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DSC_0099Noch am Tag der Gründung gelang es, zwei Standorte für die Aktivitäten des Vereins zu gewinnen. Die im Palais in Bückeburg (oberes Bild) „residierende“ Berufsfachschule www.kurt-blindow-schule.de stellt dem Verein Laborräume und PC-Arbeitsplätze zur Verfügung. Die Biotechberatung in Beckedorf (unteres Bild) www.biotechberatung.de stellt Maschinen, 3D-Drucker und Zellkulturmöglichkeiten zur Verfügung.

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Methanolsynthese aus Kohlendioxid weiter optimiert

 

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In Methanol sehen viele Ingenieure und Naturwissenschaftler die zukünftige Basis nicht nur der automobilen Gesellschaft, sondern auch das Speichermedium für Energie der Zukunft. Methanol lässt sich in Brennstoffzellen einfach verstromen. Energie ist unmittelbar bei Bedarf verfügbar. Brennstoffzellen für die Verstromung sind günstig und leistungsstark. Die Lagerung / Speicherung von Methanol ist relativ ungefährlich und einfacher noch als die von Benzin. Es fehlt ein günstiges Verfahren zu seiner Synthese, dass möglichst zudem bei hoher Effizienz auch diskontinuierlich arbeiten kann, um so Stromspitzen, wie sie beim Betrieb von Windkraft- oder Fotovoltaikanlagen entstehen nicht nur zu speichern sondern auch mobil verfügbar zu machen. Klassische Verfahren zu Methanolsynthese bedienen sich zudem entweder fossiler Stoffe wie Methan oder Syngas (einer Mischung aus Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und Wasserstoff). Ziel ist aber eine Direktsynthese von Methanol aus Kohlendioxid und Wasserstoff, wobei der Wasserstoff elektrolytisch aus einem Stromüberangebot erzeugt werden soll.

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Schüler gewinnt Preis für Verfahren zur Nutzung von CO2

Unter dem Titel: „Rohstoff CO2: Ein Traum wird wahr“ brachten die VDI-Nachrichten (VDI = Verein Deutscher Ingenieure) publizierte die Fachzeitung einen Beitrag zum technisch anspruchsvollen Thema CO2-Nutzung. Mit CCS gibt es zwar ein technisches Verfahren zur Abscheidung von CO2 aus Abgasen, aber die Frage nach dem Verbleib oder einer möglichen Nutzung des reaktionsträgen Stoffes ist noch lange nicht befriedigend geklärt. Die technische Umsetzung von Kohlendioxid in Methanol oder eine andere reduzierte Form des Kohlenstoffs ist zumeist mit einem hohen Energieaufwand / hohen Temperaturen verbunden. Das Bundesforschungsministerium hat in den letzten Jahren hohe Summen in die Erforschung geeigneter Verfahren investiert.

Der Artikel vom18. Oktober 2013 berichtet von der Verleihung des Hans-Riegel-Fachpreises an den 16jährigen Jacob Schneidewind für seine Facharbeit „CO2 in der Cycloaddition – Kohlenstoffdioxid als Rohstoff für die chemische Industrie“. In der Arbeit geht es um die Reaktion von CO2 mit konjugierten Dienen zu organischen Produkten.

http://www.vdi-nachrichten.com/Technik-Wirtschaft/Rohstoff-CO2-Ein-Traum-wahr

Wie bedeutend das Thema ist, zeigt auch der Ansatz von Prof. Frédéric-Georges Fontaine, der mit Boranen, Phosphinen als Katalysatoren und Kohlendixid Methanol synthetisieren will. http://www.sciencedaily.com/releases/2013/06/130620111230.htm

Bionische Hand

Da war doch dieser: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bionische-Handprothese-ermoeglicht-Tasten-und-Fuehlen-2106370.html Artikel auf Heise. Auch der Focus und Spiegel-Online nahmen die zu Grunde liegende Nachricht auf und banden das Video http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=QtPs8d4JbwY dazu in ihre Beiträge ein.

Eine künstliche Hand mit der Menschen nach Verlust ihres Armes greifen und fühlen können. Das hört sich schon genial an. In dem Beitrag wird denn auch erwähnt, dass es bis zur Verfügbarkeit einer kommerziellen Prothese wohl sicher noch 5 Jahre dauern wird. Wer schon heute mit den Möglichkeiten bionischer Unterstützung experimentieren möchte, kann dies für wenig Geld und vielen eigenen Ideen machen.

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Die Abbildung zeigt einen Aufbau in der Technik-Garage, der aus 2 EKG-Shields auf einem Arduino-Due basiert. Die Plattform wurde gewählt, weil der Prozessor über ausreichend Geschwindigkeit und Reserven verfügt. Die auf den Arduino gesteckten Shields werden von Olimex als Shields EMG (Elektromyogramm = zur Aufzeichnung der elektrischen Muskelaktivität) und EKG (Elektrokardiogramm) vertrieben. Dazu gibt es geeignete Messelektroden, die in der auf dem Bild dargestellten Version an Handgelenken und Fußgelenk befestigt werden können. Es sind aber auch andere Elektroden mit freien Elektrodenplatten verfügbar. Rund um das Messen biologischer Parameter haben sich offene Projekte gebildet. Links auf die Dokumentation und freie Software für den Anfang und Projekte für den Anfang gibt der Hersteller auf seiner Webseite. Auch für die Messung der Hirnaktivität gibt es schon fertige Module https://www.olimex.com/Products/EEG/OpenEEG/EEG-SMT/ und zahlreiche Projekte http://openeeg.sourceforge.net/doc/. Eine fertiges Projekt zeigt eine Youtube-Video einer Arbeitsgruppe http://www.youtube.com/watch?v=6_7BzUED39A.

Für die Rückmeldung kann man sich der zahlreichen Sensoren für Druck und Temperaturaufnehmer bedienen und entsprechende Aktoren für die Rückkopplung auf den eigene Hand koppeln. Was so einfach klingt, ist natürlich ein ambitioniertes Projekt, aber wer möchte nicht einen 20er Bolzen mit den bloßen Fingern festziehen oder die Pommes aus dem siedenden Fett greifen und sich nicht die eigenen Finger verbrennen ?