Lassa, Ebola, Zika, AIDS – Wer hustet stirbt?

Aptamer_biotinDer nächste Ausbruch einer Seuche ist sicher. Wir wissen nur noch nicht wann und von welcher Seite Gefahr droht. Die Biologie und Biotechnik kennt eine Menge Möglichkeiten zum Schutz und zur Bekämpfung. Der Umgang mit hochinfektiösem Biomaterial ist darum unerlässlich. Nur Kompetenz und Forschung schützen vor Infektion oder helfen bei der Bekämpfung / Eindämmung von Infektionen. Die Abbildung stellt ein Aptamer gegen Biotin dar und ist aus der englischen Wikipedia entnommen. CC BY-SA 3.0

Niemand kann wissen, welches „Mitbringsel“ er aus seinem letzten Urlaub aus fernen Ländern mitbringt. Wachsamkeit und ein wirksames Programm zur Eingrenzung von Infektionen sind die einzigen ersten Mittel, die als Antwort auf jede Infektionen wirksam sind.

„Outbreak“ auf Youtube

Der Spielfilm „Outbreak“ mit Dustin Hoffman ist aktueller denn je. „Wer hustet stirbt!“. Am Ende gibt es in erstaunlich kurzer Zeit ein hochwirksames Antiserum. Wenn es so einfach wäre. Ärtze, Krankenpfleger, Bestatter, Entsorger von Krankenhausmüll …. zu dem relativ einfach zu identifizierenden Personenkreis gesellt sich eine ganze Gesellschaft. Eine hochansteckende hochinfektiöse Person auf dem Hauptbahnhof in Hannover und der Keim beginnt eine Weltreise über Schiene, Flugzeug und Straßenbahn.

Gegen viele Infektionen gibt es (noch) keine wirksamen Mittel. Mutationen verändern Viren in einer Art, dass ehemals wirksame Impfungen versagen. Nur Forschung und Entwicklung an Methoden und Wirkstoffen wie zum Beispiel den Aptameren gestatten eine schnelle Produktion von Mittel zur akuten Abwehr.

Die Freiheit, überall auf der Welt zu urlauben, erlegt die Pflicht zu Forschung und Vorbeugung auf. Selbst wenn alle Menschen daheim blieben, wäre eine neuer Seuchenzug nicht auszuschließen, wie die Vogelgrippe gezeigt hat.

Auf einem unserer nächsten Machertage werden wir Möglichkeiten und Grenzen der Aptamertechnologie diskutieren.

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