Gärontologie (Das Hefespiel)

Spielplan

Ziel des Spiels: Die Zusammensetzung und Konsistenz des Mediums für Saccharomyces Cerevisiae bestimmt den Stoffwechsel der Hefe ebenso wie die Temperatur. Die Kompo­sition des Kulturmediums ist das Geheimnis der Teilnehmenden. Hinweise ergeben sich aus dem Steckbrief des Organismus. Die Teilnehmenden dürfen ihre Röhrchen bis zur Markierung (8 ml) ihres Mediums befüllen. Bei der Anfertigung des Mediums ist zu berück­sichtigen, dass erst mit dem Start des Spiels in jedes Gärröhrchen 2 ml einer wässrigen Suspension von Saccharomyces gegeben wird.

Die Hefe erfüllt ihre Aufgabe indem sie gärt und Blasen bildet, die zunächst im Reagenz­glas (Gärröhrchen) und dann immer schneller in der Pipette aufsteigen. Die Trophäe gebührt derjenigen oder demjenigen, dessen Suspension als erstes aus der Spitze der Pipette quillt.

Geeignet für 2 bis 6 Teilnehmer, Spieldauer circa 30 Minuten

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3 Farben „blau“

Teil des letzten Machertages (Januar) war die Qualifizierung unseres freien / offenen Fotometerprojektes.

LEDs zeigten sich als prinzipiell geeignete Lichtquellen. Manche von ihnen weisen ein hinreichend schmalbandiges Spektrum auf, dessen Halbwertsbreite in unserem Spektrometer eine Leistungsfähigkeit besitzt, das der von guten Fotometerfiltern entspricht. Allerdings finden sich auch polychromatische, farbige LEDs, wie das folgende Spektrum einer altrosa erscheinenden LED zeigt.

Spektrum_LED_Altrosa

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Laserpinzette und Traktorstrahl

Auf der Suche nach dem, was Biohacking / Biotechnik heute bedeutet, stößt man immer wieder auf den Namen „Rüdiger Trojok“. Zur Zeit ist er in Berlin und hat dort einen Verein gegründet. Den Anspruch, im August 2014 den ersten DIY-Biologieverein in Deutschland gegründet zu haben, mag man nicht unbedingt teilen (die Technik-Garage befasst sich ebenfalls mit diesem Thema und ist schon einige Monate älter), aber sei ’s drum: Der Name „Trojok“ fällt wieder und es ist Zeit, sich den Menschen anzusehen.

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Bio statt Petro: Ergebnis Retro

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Am Donnerstag den 27.11.2014 sprachen Herr Prof. Dr. Endres (IfBB; Hochschule Hannover), Herr Dr.  Höher (Nieders. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) und Herr Dr. Walter (Brot für die Welt) auf Einladung der evangelischen Studentinnen- und Studentengemeinde über das Thema „Bio- statt Petro – Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen“.

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Bier und seine Läuterung

Am Dienstag den 8.4. war Brautag. Einführung in die Biotechnologie kann man sich deutlich unattraktiver vorstellen. Ohne hier Rezepte verraten zu wollen sollen die folgenden Bilder nur einen kleinen Einblick in die Mengen geben, mit denen hier gearbeitet wurde. Während ein BTA, Biologe oder Biotechniker in den Praktika seiner Ausbildung meist mit eher kleinen Volumina handhabt ging es hier um immerhin mehr als 20 Liter.

TG_DSC_0133

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Ab jetzt ist die Technik-Garage ein Verein

Nach mehrmonatigem Anlauf ist es soweit. Wir haben auf der Gründungsversammlung am 19.03.2014 den Verein „Technik-Garage“ errichtet. Demzufolge ist die Technik-Garage nun ein Verein in Gründung und kann nun Verträge schließen. Mietverträge, Versicherungen ……

palais

DSC_0099Noch am Tag der Gründung gelang es, zwei Standorte für die Aktivitäten des Vereins zu gewinnen. Die im Palais in Bückeburg (oberes Bild) „residierende“ Berufsfachschule www.kurt-blindow-schule.de stellt dem Verein Laborräume und PC-Arbeitsplätze zur Verfügung. Die Biotechberatung in Beckedorf (unteres Bild) www.biotechberatung.de stellt Maschinen, 3D-Drucker und Zellkulturmöglichkeiten zur Verfügung.

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Methanolsynthese aus Kohlendioxid weiter optimiert

 

3D_Methanol2

In Methanol sehen viele Ingenieure und Naturwissenschaftler die zukünftige Basis nicht nur der automobilen Gesellschaft, sondern auch das Speichermedium für Energie der Zukunft. Methanol lässt sich in Brennstoffzellen einfach verstromen. Energie ist unmittelbar bei Bedarf verfügbar. Brennstoffzellen für die Verstromung sind günstig und leistungsstark. Die Lagerung / Speicherung von Methanol ist relativ ungefährlich und einfacher noch als die von Benzin. Es fehlt ein günstiges Verfahren zu seiner Synthese, dass möglichst zudem bei hoher Effizienz auch diskontinuierlich arbeiten kann, um so Stromspitzen, wie sie beim Betrieb von Windkraft- oder Fotovoltaikanlagen entstehen nicht nur zu speichern sondern auch mobil verfügbar zu machen. Klassische Verfahren zu Methanolsynthese bedienen sich zudem entweder fossiler Stoffe wie Methan oder Syngas (einer Mischung aus Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und Wasserstoff). Ziel ist aber eine Direktsynthese von Methanol aus Kohlendioxid und Wasserstoff, wobei der Wasserstoff elektrolytisch aus einem Stromüberangebot erzeugt werden soll.

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