Reichlich Sensoren durch neue Sensorkits

Genug Sensoren für Kurse & AGs

Nunmehr 10 komplette Kits mit jeweils 37 Sensoren sowie zahlreiche weitere Sensoren für spezifische, biotechnische Aufgaben vervollständigen die Ausrüstung der Makerspaces. Damit können Arbeitsgemeinschaften und Technikunterrichte in Klassen bis zu 20 Personen neue Welten entdecken und Lösungen entwickeln. Auf der Basis des Arduino NANO oder RaspberryPi gibt es  Grundkonzepte für den Einstieg in die Welten von Biologie / Biotechnik / Physik / Chemie / Verfahrenstechnik und Informationstechnik. Jedes Themengebiet hat seinen eigenen Einstieg. Viele Bereiche des Konzepts für den Einstieg ermuntern zu wildem Crossover zwischen den Disziplinen. Die Welt ist kein Monolith! Angewandte Biologie hat ganz viel mit Elektrotechnik, Chemie, Physik und Verfahrenstechnik zu tun. Strömungslehre ist ein Fachgebiet der Physik – und der Angiologie. Fehlt ein Senor in der Sammlung, wird er konstruiert. Ein folgender Beitrag dieses Blogs wird das am Beispiel eines intelligenten Schaumsensors für die Biotechnik demonstrieren. Biologie ohne Elektrotechnik geht ebensowenig wie ohne Chemie. Anschließend einführende Kurse geht es mit eigenen Fragestellungen zu neuen Sensoren. Aktionspotenziale bei Pflanzen? Gibt es. Das ist nicht neu. Fertigsensoren dazu gibt es (noch) nicht, aber Bauanleitungen. Wie verhält sich eine Pflanze unter bestimmten Licht-, Nährstoff-, Stressbedingungen? Aktionspotenziale in den Nerven von Schnecke und Regenwurm kann man schon lange messen. Wie reagieren diese Wesen auf Herbizide oder Fungizide?

Frozen Drop

Das mag einen gewissen ästhetischen Reiz ausüben, aber da steckt noch mehr drin. Mit etwas Physik, Chemie und viel Arduino erschließen sich Aspekte wie Kohäsion, Mischbarkeit, Oberfächenspannung und vieles mehr – und das ganz ohne teuere Ausrüstung, die für die meisten Fragestellungen eher hinderlich denn nützlich wäre. Sensoren aus den Kits und „Wurfware“ für wenige Euronen machen es möglich.

Schreibe einen Kommentar